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Die Thermografie – Die Voraussetzung für Einsparpotenziale bei Immobilien

Mittwoch, 28. Januar 2009 | Autor:

Wann sollten private Hausbesitzer aktiv werden? Ab einem Energieverbrauch von 150kWh/m² pro Jahr ist es ratsam eine Analyse durchzuführen. Wird der Wert 200kWh/m² pro Jahr überschritten, ist sofortiges Handeln dringend erforderlich.

Letztlich geht es darum Schwachstellen gezielt aufzudecken, um Energie- und Investitionskosten zu senken. Deshalb beginnt die Gebäudeanalyse bei den baulichen Gegebenheiten wie Türen, Fenster, Fassade, Wärmedämmung und Heizungssystem. Zusätzlich werden durch die Gebäude-Thermografie vorhandene Wärmebrücken erkannt und bewertet.

Woran erkennen Hausbesitzer die Qualität der thermischen Aufnahmen? Sechs Punkte sind zubeachten: Es beginnt beim Fachmann, seiner technischen Ausrüstung und Ausstattung, den Bedingungen und endet mit der Analyse und dem abschließenden Bericht.

Die Bedingungen beziehen sich auf die örtlichen Gegebenheiten.

- der Temperaturunterschied von Raum- zur Außentemperatur sollte mindestens 15 Kelvin betragen

- mindestens 12 Stunden vorher gab es keine direkte Sonneneinstrahlung auf das Gebäude

- es gibt eine Außen- und Innenthermografie

- die Temperaturangabe und Luftfeuchtigkeit zur Außen- und Innenthermografie wurde dokumentiert

- zum Thermogramm gehören die Temperaturskala und das Normalbild (Foto des Gebäudes)

- das Infrarot-Kamerasystem ist ausgestattet mit verschiedenen Wechselobjektiven

- die Wärmebilder haben mind. 320 x 240 Punkte mit einer thermischen Auflösung von 0,1 K

- der detallierte Analysebericht

- die thermischen Messungen erfolgen bevorzugt in der kalten Jahreszeit.

Was zeichnet einen Profi-Thermografen aus? Um thermische Schwachstellen (Wärmebrücken) zu erkennen und fachlich zu bewerten, bedarf es eines zertifizierten Thermografen mit Erfahrung, dem geschulten Blick für die Sachlage und solidem Hintergrundwissen aus der Gebäude- und Energietechnik.

Auf diese drei Voraussetzungen sollten Hausbesitzer achten, bevor sie einen Thermografen beauftragen. Nicht zu vergessen sind die steuerlichen Aspekte im Bereich Thermografie. Die Rechnungen können anteilig, im Rahmen der Einkommenssteuer, in Ansatz gebracht werden und auch in einem schönen Bilderrahmen aufgestellt werden.

Quelle : www.bl-automation.de

durch Hinweis www.energieberater-energieberatung.de

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Thema: Thermografie

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