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Werkzeug ausborgen statt selbst kaufen

Mittwoch, 6. April 2016 | Autor:

Beim Heimwerken weiß man häufig nicht, wie oft ein spezielles Werkzeug tatsächlich verwendet wird. Aus diesem Grund passiert es manchen Handwerkern, dass sie teure Werkzeuge erwerben und diese dann nur selten im Einsatz haben. Abhilfe schafft die Idee, dass heutzutage Maschinen nicht mehr gekauft werden müssen. Die sogenannte „Sharing Economy“ hat nun auch im Handwerk Fuß gefasst. Die Größe der Maschinen reicht vom kleinen Akkuschrauber bis hin zu mobilen Kränen. Es gibt unterschiedliche Plattformen und Firmen, die ihre Werkzeuge verborgen beziehungsweise vermieten.

Vorteile für den Mieter

Der größte Vorteil ist, dass der Handwerker keine unmittelbaren Kosten für die Gerätschaften trägt. Er zahlt lediglich für die Verwendung der Maschine sowie die eingesetzten Materialien. Somit fallen auch keine Servicekosten, wie zum Beispiel Reparaturen, an. Professionelle Unternehmen bieten dem Mieter darüber hinaus eine Einschulung, denn nicht jedes Gerät ist einfach zu bedienen. Bei einer Bohrmaschine muss nicht viel erklärt werden. Doch stellen Sie sich vor, Sie wollen sich einen Hebekran ausborgen, damit Sie nicht extra ein Gerüst aufbauen müssen. Dafür eignet sich ein professionelles Mietservice ideal.

Es darf nicht vergessen werden, dass der Mieter nicht immer die besten Informationen am Markt zur Verfügung hat. Aus diesem Grund kann es sein, dass bei einem Kauf ein Gerät nicht den Wünschen des Handwerkers entspricht. Wird das Werkzeug „nur“ ausgeborgt, ist die eingesetzte Investition minimal. Somit kann bares Geld vom Mieter gespart werden. Obendrein kann man immer die aktuellsten Maschinen ausprobieren. Somit kann getestet werden, ob die Gerätschaften den Anforderungen gerecht werden. Wenn ja, kann sich der Handwerker noch immer überlegen, einen Kauf zu tätigen. Damit kann der Mieter die sogenannten „sunk costs“ tatsächlich vermeiden.

Vorteile für den Vermieter

Unternehmer wissen, dass Ware auf Lager eine besonders teure Angelegenheit darstellen. Aus diesem Grund sollte ein Händler von Werkzeugen auf den Warenfluss achten. Eine Variante, um den Stillstand zu vermeiden, ist die Vermietung von seinen Maschinen. Ist der Kunde mit dem Service zufrieden, kann dieser eventuell in Zukunft auch als Käufer gewonnen werden. Vermietung könnte somit als eine Art Werbeplattform gesehen werden. Wichtig ist, dass die Probleme des Kunden beim Heimwerken mit dem Service beseitigt werden.

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Thema: Allgemein

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