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Blitzschutz und Überspannungsschutz von elektrischen Anlagen

Freitag, 12. Juni 2009 | Autor:

Wer eine Steckdosenleiste mit Blitz,- und Überspannungsschutz besitzt und glaubt geschützt zu sein, der irrt. Das ist rausgeschmissenes Geld. Um einen wirkungsvollen Blitzschutz zu erreichen, müssen verschiedenste Faktoren berücksichtigt werden. Es wird in 3 Kategorien eingeteilt. Fehlt einer der Komponenten oder werden die Blitzschutzgeräte nicht ordnungsgemäß installiert, gibt es keine ausreichende Sicherheit.

Der Grobschutz:

Wird in die Hauptzuleitung eines Hauses installiert. Er wird in ein separates Kunststoffgehäuse neben dem Hausanschlusskasten montiert.

Der Mittelschutz:

Er wird in die Sicherungsverteiler eingebaut und ebenfalls an die Zuleitung angeschlossen.

Der Feinschutz:

Ist die letzte tragende Komponente vor dem zu schützenden Gerät, hier gibt es verschiedene Ausführungen, auch die zuvor genannte Steckdosenleiste kommt hier zum Tragen.

Desweiteren muß die übrige Elektroinstallation in Ordnung sein, besonders die Ausführung des Potentialausgleichs und die richtige Kabelverlegung, ist mit ausschlaggebend, daß der Blitzschutz gewährleistet ist. Bei einem Blitzeinschlag mit mehreren 100.000 Volt hat eine einfache Steckdosenleiste mit integriertem Überspannungsschutz nicht viel entgegenzubringen. Das Thema Blitzschutz ist sehr komplex und bedarf auf jeden Fall eine Ortsbesichtigung mit einer persönlichen Beratung.

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Thema: Bauplanung- und vorbereitung

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