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Schindeln…oder auch das Schindeldach

Freitag, 26. Dezember 2008 | Autor:

Seit Jahrhunderten wird im Schwarzwald das hier angebaute Holz zur Verkleidung von Hausfassade und Dach verwendet. Die Holzschindel hat sich in ihrer Art und Herstellung bis heute nicht sehr verändert. Für die Schindeln werden langsam gewachsene Bäume, Fichten und Tannen benötigt. Auch andere Hölzer wie kanadische Fichte und Erle können Verwendung finden.

Langsam gewachsenes Holz ist am dichtesten und somit auch besonders witterungsbeständig. Langlebige Holzschindeln sollten gespalten sein, damit die Faserstruktur des Holzes unbeschädigt bleibt und kein Wassereindringen kann (wie z.B. bei gesägten Schindeln).

Ein Schindeldach hält bei guter Pflege mindestens 40 Jahre.

Auch die Hauswände wurden und werden mit Schindeln verkleidet. Hier kann die Schindel über Generationen halten.

Über die Jahre hat allerdings das Hartdach (Dachziegel) die Weichdächer (Reet und Schindel) abgelöst und den Beruf des “Schondelmachers” zusehends in Vergessenheit geraten lassen.

Durch Hinweis www.dachdecker-klempner.de

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Thema: Handwerker

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