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Thermografie mit einer Wärmebildkamera durch einen Engergieberater

Donnerstag, 1. September 2022 | Autor:

Die Thermografie mittels einer Wärmebildkamera erzeugt hochaufgelöste Bilder mit automatischen Parametern, wie die Taupunkterkennung, die dann verschiedenfarbig auf dem Bildschirm dargestellt werden.

Dadurch bedingt ist das Aufspüren von Baumängeln aller Art, insbesondere u.a. im Fassadenbereich in dieser Art der Visualisierung sehr schnell möglich und für den Laien auch schnell zu erkennen und gibt so wertvolle Hinweise auf die fehlerhaften Stellen bei der energieeffizienten Sanierung und Renovierung von Gebäuden besonders geachtet werden sollte. weiter…

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Eine unabhängige Energieberatung hilft bei der Entscheidungsfindung

Montag, 22. August 2011 | Autor:

An jedem Gebäude sind irgendwann Instandhaltungs-, Umbau- oder Sanierungsarbeiten erforderlich.

Bei Reparaturen oder Instandhaltungsarbeiten können die jeweiligen Fachfirmen helfen. Schwieriger wird es jedoch, wenn energetische Modernisierungen anstehen. In diesem Punkt scheiden sich oft die Geister. Was ist wirklich erforderlich? Erweisen sich die Maßnahmen auch als wirtschaftlich? Welche Fördermöglichkeiten können genutzt werden?

Daher empfiehlt es sich grundsätzlich, den Rat eines unabhängigen Energieberaters einzuholen. Im Rahmen einer Energieberatung kann geklärt werden, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind. Rechnet sich eine solarthermische Anlage? Muss die alte Heizungsanlage bereits ausgetauscht werden, obwohl sie ja eigentlich noch funktioniert? Sollte eher die Fassade gedämmt werden oder ist ein Fensteraustausch wichtiger? Reicht die vorhandene Dachdämmung? Welche Anforderungen per Gesetz sind einzuhalten?

In einer Energieberatung kann ebenfalls aufgezeigt werden, welche Maßnahme wie viel kostet und wann sich die Investition amortisiert hat? Zudem kann geklärt werden, welche Fördermöglichkeiten für die einzelnen Maßnahmen aktuell vorliegen.

Den Umfang einer Energieberatung kann der Hauseigentümer meist selbst bestimmen. Das könnte ein kurzes Gespräch mit dem Energieberater sein oder eine Vor-Ort Besichtigung durch den Energieberater. Inwieweit ein Kurzbericht oder ein umfangreicher Bericht integriert werden soll oder umfangreiche Berechnungen, Wirtschaftlichkeitsbetrachten, Fördermittelberatungen, Messungen zur Luftdichtigkeit oder Thermografiemessungen etc. integriert werden sollen, ist alles Verhandlungssache.

So können die Beratungskosten zwischen einigen Euro bis hin zu über 1.000 Euro liegen – je nach Beratungsumfang. Einige Institution ermöglichen sogar eine kostenfreie oder kostenarme „Erstberatung“ – beispielsweise die Verbraucherzentrale.

Qualifizierte Gebäudeenergieberater können Sie so genannten Energieberaterlisten (BAFA, dena, örtliche Baukammer, Ingenieurkammer etc.) entnehmen. Im Zweifelsfall sollte nach der fachlichen Qualifikation gefragt werden. Zudem bieten verschiedene Informationsportale auch eine unabhängige OnlineBeratung rund um das Thema energetische Sanierung an.

Ist die Beantragung von Fördermitteln vorgesehen, so ist oftmals ohnehin eine Beratung bzw. eine Fördermittelbestätigung durch einen Energieberater erforderlich. Diese Bestätigung beinhaltet, dass beispielsweise wirklich ein bestimmter Effizienzstandard erreicht wird. In diesem Fall ist es auch meist dieser Energieberater, der anschließend die energetische Baubegleitung durchführt. Für einige Förderprogramme wird diese Baubegleitung sogar zwingend notwendig.

Fazit:

Sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen geplant, so ist eine unabhängige Energieberatung unbedingt zu empfehlen. Viele Vorurteile können so beseitigt und Halbwahrheiten aufgeklärt werden. Selbst das Verhindern einer Fehlinvestition, macht die Energieberatung insgesamt sehr lohnenswert.

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Energiekopass 2009 : Zehn Millionen Energieverschwender…. in Deutschland

Freitag, 27. März 2009 | Autor:

Mit dem „Energiesparkompass 2009“ stellt der Fachverband Wärmedämmverbund-Systeme heute erstmals eine umfassende Datensammlung zur Energieeffizienz im Gebäudebereich vor. Sie belegt: Die Regierung ist weit von ihren Zielen entfernt, weil viele Menschen kaum über Sparpotenziale informiert sind und nur zögerlich handeln.

Deutschlands Gebäude müssen sparsamer werden. Das ist die Kernaussage des „Energiesparkompass 2009“, den der Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme heute in Berlin vorstellt. Danach ließe sich allein durch Energieeffizienzmaßnahmen im Gebäudebestand fünfmal so viel Energie einsparen, wie alle deutschen Atomkraftwerke 2007 ins Netz einspeisten. Warum trotz derart großer Chancen so wenig passiert, ist wesentliche Frage des „Energiesparkompass 2009“. Für die Antwort verknüpfte die Studie erstmals die Daten zur Energieeffizienz im Gebäudebestand mit einer repräsentativen dimap-Umfrage unter deutschen Wohneigentümern und Mietern. Das Fazit: Die Menschen wissen zu wenig und handeln zu zögerlich – auch weil die Politik das Thema noch nicht ausreichend forciert. weiter…

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