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Ratgeber zum Waschmaschinenkauf

Mittwoch, 14. November 2012 | Autor:

Der Kauf einer Waschmaschine will wohlüberlegt sein. Denn schließlich handelt es sich dabei um eine nicht unerhebliche Investition. Dementsprechend gilt es, von Vornherein auf eine adäquate Qualität zu setzen und im Zuge dessen auch das Renommee des jeweiligen Herstellers nicht außer Acht zu lassen. Denn wer möchte schon nach einem oder zwei Jahren erhebliche Reparaturkosten aufwenden, damit das gute Stück überhaupt noch funktioniert?

Fünf Aspekte sind beim Kauf neuer Waschmaschinen von Belang

Entscheidend ist in erster Linie, für welches Haushaltsmodell Waschmaschinen geeignet sein sollten. Sind diese für einen Single-Haushalt gedacht oder eher für eine Großfamilie? In diesem Zusammenhang kommt es nämlich in erster Linie auf das entsprechende Fassungsvermögen an. Waschmaschinen, die eher für Single-Haushalte – also mit einem nur mehr geringen Wäscheaufkommen – konzipiert sind, werden sich wohl kaum für den Einsatz in „Großhaushalten“ eignen. So weisen Waschmaschinen für Singlehaushalte ein durchschnittliches Fassungsvermögen von etwa drei Kilogramm Volumen auf, wohingegen eine Familie mit drei oder vier Kindern ein Volumen von etwa sechs bis acht Kilogramm benötigen würde.

Die Leistung spielt eine wesentliche Rolle

Achten Sie darüber hinaus in jedem Fall auf die Schleuderleistung. Hier kann das entsprechende EU-Label weiterhelfen: Die Buchstaben A bis G geben dabei die Schleuderleistung an. So verbleiben in der niedrigsten Kategorie (A) circa 45 Prozent Restfeuchte im Waschgut, bei G hingegen sind rund 90 Prozent Restfeuchte übrig.

Auch die Umwelt soll profitieren

Die Energieeffizienz ist ein weiterer relevanter Faktor. Achten Sie beim Kauf neuer Waschmaschinen auf Geräte der Effizienzklasse A+++. (Unterschieden wird diesbezüglich zwischen A+, A++ und A+++.) Waren noch bis vor kurzem gar Waschmaschinen der Klasse B oder C erhältlich, so dürfen diese aus Umweltschutzgründen mittlerweile nicht mehr im Handel angeboten werden.

Die Bedienbarkeit – entscheidend für jeden Verbraucher

Was nützt eine Waschmaschine, die sich nur schwerlich bedienen lässt? Demgemäß macht es Sinn, auf eine einfache, zielorientierte Bedienbarkeit zu achten, wobei die Flexibilität nicht auf der Strecke bleiben sollte. Zwar mag es vielversprechend erscheinen, Waschmaschinen mit allen möglichen Knöpfchen und demgemäß mit vielen unterschiedlichen Funktionen zu erwerben. Allerdings sind heute durchaus Modelle erhältlich, die sich durch eine unkomplizierte Menüführung bei ausgezeichneter Leistung auszeichnen.

Der Preis – ein überaus relevanter Faktor

So komfortabel, funktional und facettenreich eine Waschmaschine sein sollte, so teuer ist sie mitunter allerdings leider auch. Es lohnt sich demgemäß, schon im Vorfeld eines geplanten Waschmaschinenkaufes den Markt „in Augenschein zu nehmen“, um sich erst nach eingehender Prüfung für ein geeignetes Modell zu entscheiden.

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Tipps zum richtigen Anschließen von Waschmaschinen

Dienstag, 2. Oktober 2012 | Autor:

Die Gründe, sich eine neue Waschmaschine zuzulegen, sind verschieden. Meist ist es die erste Waschmaschine, oder sie muss wegen eines Defekts neu gekauft werden. Viele Haushalte möchten sich eine energiesparende Maschine zulegen, die dennoch eine hohe Waschkraft hat. Doch so verschieden die Anschaffungsgründe auch sind: Das richtige Anschließen der Maschine ist nicht ganz einfach.

Vorüberlegungen und erste Schritte

Vor dem Kauf einer neuen Waschmaschine sollte geprüft werden, ob an dem geplanten Aufstellort die nötigen Anschlussmöglichkeiten vorhanden sind. Wichtig sind ein Stromanschluss, ein Anschluss, der den Wasserzufluss gewährleistet, sowie ein Abfluss für Abwasser. Diese Anschlüsse dürfen nicht zu weit voneinander entfernt liegen, da die Kabel und Wasserschläuche nicht sehr lang sind. Nachdem diese ersten Planungen gemacht sind, kann es an den Kauf der Maschine gehen. Die Waschmaschinen werden oft mit einer Transportsicherung an Waschtrommel und Füßen geliefert. Diese müssen zuerst entfernt werden. Danach kann das Gerät an den gewünschten Ort platziert werden. Beachten Sie einen Abstand von 30 bis 50 cm zur Wand, damit Sie noch an die Anschlüsse heran kommen.

Montage

Zunächst wird der Abwasseranschluss gelegt. Der Ablaufschlauch kann an den Anschlüssen für Badewanne, Waschbecken oder Toilette angebracht werden. Sichern Sie den Schlauch ausreichend, sodass er nicht herausreißen oder abrutschen kann. Hierfür gibt es spezielle Schlauchschellen. Diese sollten nur so fest angezogen werden, dass sie ein Verrutschen verhindern, aber den Schlauch nicht einquetschen. Um größere Wasserschäden zu vermeiden, empfehlen sich Wasserschutzsysteme. Sie sind in jedem Baumarkt erhältlich. Den Wasseranschluss für die Waschmaschine montieren sie über die Zulaufschläuche. Diese sind am Ende mit einem Schraubgewinde ausgestattet, sodass sie auf einen Maschinenhahn aufgedreht werden können. Viele Wohnungen verfügen über solche Maschinenhähne, die für den Anschluss von Waschgeräten gedacht sind. Sollten Sie in Ihrer Wohnung keinen dieser Maschinenhähne haben, dann kann Ihr Vermieter einen solchen Hahn noch einbauen lassen. Es genügt bereits, den Zulaufschlauch mit der Hand auf den Maschinenhahn aufzudrehen. Zusätzliche Dichtungsringe sind nicht mehr nötig. Achten Sie jedoch auf den richtigen Sitz des Schraubgewindes. Sitzt es schief, können undichte Stellen entstehen und das Gewinde wird auf Dauer beschädigt. Auch hier können Wasserschutzsysteme den Zulauf des Wassers stoppen, wenn die Verbindungen undicht sind. Haben Sie den Schlauch richtig aufgeschraubt, können Sie den Hahn für den Wasserzulauf aufdrehen. So prüfen Sie, ob das Gewinde fest sitzt und kein Wasser durchlässt. Im letzten Schritt können Sie die Waschmaschine an das Stromnetz anschließen. Eine Steckdose mit einem Schutzkontakt ist hierfür ausreichend. Der Stromkreislauf sollte separat abgesichert sein. Stellen Sie sicher, dass das Gerät vor dem Einstecken des Steckers auf „0“, bzw. „Aus“ steht.

Test und Aufstellen

Nachdem Sie nun alle Anschlüsse richtig gelegt haben, können Sie einen ersten Testdurchlauf starten. Kurzwaschprogramme können Sie ohne Wäsche laufen lassen. Beobachten Sie während des Waschgangs, ob es an einer Stelle Undichtigkeiten gibt. Wenn das nicht der Fall ist, können Sie die Maschine an die geplante Position rücken. Sie sollte einen sicheren, waagerechten Stand haben. Geben Sie darauf Acht, dass keine Kabel und Schläuche eingequetscht werden. Die Zugänge zu den Wasserzu- und abläufen sollten auch dann noch gut zugänglich sein.

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