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Das Feuchtemessgerät als Prüfinstrument

Freitag, 25. Januar 2019 | Autor:

Ein professionelles elektronisches https://www.faserplast.ch/de/produkt/750014.119/feuchtemessgeraet.html zur schnellen Ermittlung der Estrichfeuchte liefert aussagekräftige Ergebnisse ohne Bodenzerstörung.

Die Belegreife von Estrich erkennen

Mit einem Feuchtemessgerät stellt man fest, ob ein Untergrund aus Estrich belegreif ist. Ein normaler Zementestrich ohne Zusätze braucht für die ausreichende Trocknung circa vier Wochen. Spezielle Zusätze beeinflussen das Trocknungsverhalten positiv. Die durchschnittliche Trocknungszeit der Herstellerangaben ist aber nur ein Richtwert. Denn die Trocknungszeit hängt nicht nur vom verwendeten Material ab, sondern auch von den äußeren Faktoren wie der Raumtemperatur und der Luftfeuchtigkeit. Wird der Belag trotz zu hoher Estrichfeuchte verlegt, drohen spätere Schäden am Boden. Ein Nassestrich ist erst dann wirklich belegreif, wenn der Zustand der Gleichgewichtsfeuchte erreicht ist. Der Wassergehalt des Estrichs muss gleich hoch sein wie der Wassergehalt der Raumluft.

Methoden der Feuchtemessung

Es gibt verschiedene Messmethoden, um den Feuchtegehalt festzustellen. In Deutschland ist bis dato nur die Calciumcarbit-Methode als normgerecht eingestuft. Bei der CM-Methode spricht man von einem zerstörenden Verfahren zu Messung der Restfeuchte. Die Estrichfläche muss zumindest an einer Stelle beschädigt werden, um an die Probe aus der unteren Hälfte des Bodens zu gelangen.

Mit elektronischen Prüfgeräten kommt man in wenigen Sekunden zu Messergebnissen, ohne dass dafür die Estrichfläche beschädigt werden muss. Diese Geräte erzeugen in der Regel ein elektrisches Feld. Hält man sie über die Estrichfläche, wird die Durchlässigkeit des Mörtels für das elektrische Feld gemessen. Diese ist umso größer, je feuchter der Estrich ist. Feuchte und trockene Wandflächen oder Bodenflächen werden so schnell erkannt.

Der Feuchtegehalt des Estrichs kann an verschiedenen Stellen sehr unterschiedlich sein. Deshalb hat sich in der Praxis die kombinatorische Anwendung der Calciumcarbit-Methode mit einem elektronischen Feuchtemessgerät bewährt. Ohne Beschädigung des Unterbodens kann so zusätzlich zur CM-Prüfung an mehreren weiteren Messpunkten die Restfeuchte ermittelt werden. Das ist zwar nicht normgerecht, ermöglicht aber eine schnelle Messung an vielen verschiedenen Stellen. Das bringt die Gewissheit, dass der Wassergehalt des Estrichs an anderen Stellen nicht auffällig höher ist als am CM-Messpunkt. Elektronische Feuchtemessgeräte werden häufig auch als Vortest für die CM-Methode verwendet.

Einige Geräte wie das Feuchtemessgerät T660 lassen sich mittels USB mit dem Computer verbinden. Mit einer Software werden die gemessenen Daten des T660 direkt auf den PC übertragen, damit sie später analysiert werden können.

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Thema: Allgemein

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