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Trinkwasserverschmutzung durch Schadstoffe in unserem Wasser…

Montag, 12. November 2007 | Autor:

Gutes, sauberes und reines Trinkwasser ist weltweit eine Mangelware. Nur wenige Schadstoffe und Chemikalien, welche sich im Wasser der kommunalen Wasserversorgung befinden, wurden bisher auf ihre Gesundheits- und Umweltrelevanz untersucht, oder einer ökotoxikologischen Bewertung unterzogen. Täglich fließen über 100.000 verschiedene Chemikalien in das Grundwasser, und es ist trotz aufwändiger chemischer Aufbereitung unmöglich, alle Verunreinigungen und Chemikalien wieder aus dem Wasser zu entfernen.

Wasserqualität: Deutschland auf Platz 57

Viele Deutsche leben mit der Vorstellung, dass unser Land Umweltweltmeister sei. Diese Vorstellung ist falsch, sowohl bei erneuerbaren Energien und Biolandwirtschaft, als auch bei der Wasserqualität. Eine UNESCO-Studie vom März 2003 hat ergeben, dass Deutschland, bezogen auf die Wasserqualität, weltweit auf Platz 57 liegt. Länder wie Jamaika, Mali oder Iran haben saubereres Trinkwasser als Deutschland. Dies liegt vor allem daran, dass in Industriestaaten wie Deutschland neben der Industrie hauptsächlich die Landwirtschaft das Trinkwasser mit Herbiziden, Pestiziden und Fungiziden belastet.

Unvorhersehbare Folgen von Schadstoffen im Trinkwasser
Wasser kann eine Unmenge von Substanzen lösen und verbreiten, und jedes Wasser hat einige Schadstoffe in sich, wobei jedoch nicht alle von vorne herein schlecht für den Menschen sind. Verunreinigtes Wasser kann sich jedoch negativ auf die Gesundheit auswirken, da es bei der Verbreitung von Krankheitserregern beschleunigend wirkt; jährlich sterben nach offiziellen Schätzungen 5 Millionen Menschen an Krankheiten die auf verschmutztes Wasser zurück zu führen sind.

Einige Mineralien, die im Trinkwasser vorkommen, wie Magnesium oder Kalzium, wirken sich zwar gesundheitsfördernd auf unser Körpersystem aus. Das Problem ist allerdings, dass einfach zu viele Verschmutzungen und Verunreinigungen in unserem Trinkwasser zu finden sind, und diese Gesundheitsprobleme hervorrufen können, die sich erst nach Jahren der Einnahme des Wassers bemerkbar machen (darüber hinaus entziehen viele Wasserfilter-Anlagen, z.B. Umkehr-Osmose- Systeme, dem Wasser diese Mineralien).

Ungefiltertes Wasser Trinken = Gesundheitsrisiko

Durch Chemikalien, Düngemittel, Industrieabfälle oder einfach menschliches Versagen wird es mehr und mehr bedenklich, ungefiltertes Wasser zu trinken. Es stellt sich demnach die dringende Frage, welche Schadstoffe sich in unserem Trinkwasser befinden, und in welcher Konzentration. Fast täglich kommen neue Chemikalien und Schadstoffe hinzu, mit immer stärkeren Auswirkungen auf den Menschen.

Blei, das sich von Leitungen oder Armaturen löst, kann die geistige Entwicklung von Kindern stören. Nitrat, welches in Düngemitteln und Abwässern entsteht, kann die Menge an Sauerstoff im Blut von Babys reduzieren. Pestizide und anorganische Chemikalien erhöhen das Risiko, an Krebs oder anderen Krankheiten zu erkranken.

Das Chlor in chloriertem Leitungswasser (welches der Normalfall in Industrienationen ist) hat bei jahrelanger Einnahme zur Folge, dass der Körper Trihalomethane (z.B. Chloroform) aufnimmt, welche als Nebenprodukt des Chlorens entstehen. Trihalomethane erhöhen nachgewiesener- maßen die Chance, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Chlor verhärtet außerdem Arterien, irritiert Haut und Augen, zerstört Protein im Körper und beschleunigt Asthma, Allergien und andere Atemwegserkrankungen.

Bakterien, Viren und Pestizide im Wasser

Allerdings werden auch Bakterien und Viren konstant in Trinkwasser nachgewiesen, was zu sofortigen Magen-Darm-Erkrankungen führen kann, wie Durchfall, Krämpfe, Erbrechen etc. In den meisten Fällen werden diese Symptome als Grippe oder Erkältung abgetan; jedoch vermuten Wissenschaftler, dass in vielen Fällen die Ursache durch Bakterien und Viren verunreinigtes Wasser ist.

Ebenso werden organische Kohlenstoffverbindungen im Wasser der kommunalen Wasserversorgung nachgewiesen und können verschiedene Gesundheitsprobleme hervorrufen. Vor allem Mineralöle, Pestizide, Lösemittel und chlororganische Verbindungen (Haloforme) eine Gefährdung der Trinkwasserqualität dar. Organische Chlorkohlenwasserstoffe sind bereits in geringen Konzentrationen akut oder chronisch toxisch, deren akute Wirkungen Übelkeit, Kopfschmerzen und Erblindung sind, während chronische Einwirkungen auf den Körper Krebs verursachen kann.

Die wirkungsvollste Wasserreinigungs-Methode

Wenn man sich diese Fakten vor Augen führt, wird klar, wie unsicher unser sicher geglaubtes Leitungswasser heute ist, und wie wichtig es ist, das Wasser zu filtern. Die zuverlässigste Lösung ist hierbei ein effektiv arbeitendes, kombiniertes Filtersystem zur Wasseraufbereitung. Die kombinierten Filtereigenschaften von granulierter Aktivkohle sowie von KDF-Filtern sind bei weitem die sicherste Lösung und die am verlässlichsten funktionierende Methode, sämtliche Schadstoffe aus dem Trinkwasser wirksam zu entfernen.

Quelle : www.info-wasserfilter.de

durch Hinweis www.trinkwasserberater.de

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Thema: Umwelt, Wasser / Trinkwasser

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