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Die Planung von Öfen bei der Wärmeversorung

Donnerstag, 30. Juni 2011 | Autor:

Ist erst einmal die Entscheidung gefallen, ein Haus zu bauen, kommt die sorgfältige Detailplanung. Da gibt es eine Menge zu bedenken, aber mit einem Fachmann wird das auch gut gelingen. Wichtig ist auf jeden Fall, den Einbau einer Heizung und Warmwasserversorgung gut zu planen. Schließlich ist das eine große Investition und es fallen ja laufend Betriebskosten an. Da können schon kleine Preisunterschiede im Laufe der Zeit enorme Auswirkungen haben. Nur leider kennt man die genaue Entwicklung der Rohstoffpreise leider nicht, aber sicher ist, billiger wird wohl nichts mehr.

So sollte man die neuesten aber durchaus schon ausgereiften Techniken zur Anwendung kommen lassen und scharf überlegen, ob man sich auf Abhängigkeit von ausländischen Lieferungen einlassen sollte. Das wäre beispielsweise mit Kamine & Öfen der Fall, wenn sie mit Öl oder auch Gas betrieben werden sollen. Alternativen wären Holz oder Holzpellets, die von einheimischen nachwachsenden Rohstoffen stammen und im bisherigen Preis-Leistungs-Verhältnis gut abgeschnitten haben. Unangenehme Überraschungen sind damit praktisch auszuschließen und man tut auch etwas für die Umwelt.

Der Bauherr muss nun nach Klärung des Betriebsstoffes wissen, ob er eine herkömmliche Zentralheizung mit Heizkörpern in allen Räumen haben möchte oder beispielsweise zusätzlich Wasser führende Kaminöfen bevorzugt. Diese speisen dann auch andere Räume mit Wärme durch eine zentrale Warmwasserversorgung. Kaminöfen sind heute sehr dekorativ mit entsprechendem Design. Möglich wäre auch eine Kombination mit einer solaren Warmwassererzeugung. Außerdem sind für bestimmte Heizungsanlagen auch Fördergelder zu bekommen, da sollte man sich auf jeden Fall erkundigen.

Natürlich kann neben einer zentralen Wärmeversorgung auch ein offener Kamin mit eingeplant werden, der ist für viele Menschen der ideale Wärmespender überhaupt ist. Nur muss eben die Vorplanung entsprechend ausfallen, da ja nach dem Heizungssystem auch die Schornsteine entsprechend erstellt werden müssen. Vielleicht kann man ja auch zur Ergänzung einer Wärmeversorgung einen Ethanol Kaminofen mit einplanen. Diese benötigen dann keinen zusätzlichen Kamin, da der aus pflanzlichen Abfällen hergestellte Brennstoff rauchfrei unter Abgabe von Wärme und Wasserdampf verbrennt.

Da es also eine Vielzahl an verschiedenen Heizungssystemen mit Vor- und Nachteilen gibt, ist es ratsam sich von einem Heizungsfachmann beraten zu lassen, bevor man sich für das eine oder andere System entscheidet.

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Thema: Innenausbau

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