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Der Wasserspeicher unter einer Garage – so ökologisch sinnvoll Kosten sparen

Dienstag, 4. März 2008 | Autor:

Im Winter bereits für den Sommer planen: Der Trinkwasserverbrauch steigt stetig an, während die Wasservorräte zusehends schrumpfen. Eine sinnvolle Gegenmaßnahme bietet die Regenwassernutzung, die sich in Verbindung mit dem Bau einer Betonfertiggarage optimal kombinieren lässt.

Immer mehr Menschen interessieren sich für ressourceneinsparende Maßnahmen. Das Wasser zählt zu den wichtigsten Ressourcen überhaupt. Deutschland ist weithin bekannt als wasserreiches Land, doch im Sommer unterliegt der Wasserverbrauch selbst hier einer strengeren Kontrolle.

So erfreut sich die Verwertung von Regenwasser einer immer größeren Beliebtheit. „Die Integration eines Wassertanks, der den Regen speichert und platzsparend unter der Garage verbaut wird, ist eine sinnvolle Ergänzung, die dem Bauherrn in doppelter Hinsicht Vorteile bringt“, erklärt Günter Jösch von der Studiengemeinschaft für Fertigbau e.V. in Koblenz.

Nachhaltigkeit heißt das Prinzip der modernen Wassereinsparung: Im Winter und Frühjahr wird so viel Regenwasser gesammelt, dass Trockenperioden im Sommer und Herbst mehr oder weniger problemlos überbrückt werden können. Ein Filter sorgt dafür, dass nur sauberes Wasser in den Speicher fließt. Dieses wird mittels einer Pumpe durch Leitungen zu den Verbrauchsstellen befördert, beispielsweise einer Toilette.

Das Einsparungspotential ist enorm. Wer Regenwasser sammelt und im Haushalt einsetzt, kann laut Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) durchschnittlich 42 Liter Trinkwasser – also bares Geld – sparen: 24 Liter Wasser fließen täglich durch die Toilette, zehn Liter werden zum Wäschewaschen und acht Liter für Putzarbeiten benötigt. Die Bewässerung des Gartens mit Regenwasser bringt zusätzlich eine Einsparung von jährlich 60 Liter Trinkwasser pro Quadratmeter.

Quelle : Studiengemeinschaft für Fertigbau e.V

durch Hinweis www.architekt4you.de

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Thema: Umwelt, Wasser / Trinkwasser

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