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Feuchtigkeitsschäden und deren Auswirkungen…

Freitag, 29. Februar 2008 | Autor:

Meist werden Feuchtigkeitsschäden erst erkannt, wenn deren Auswirkungen optisch sichtbar werden. Es bilden sich Feuchteschäden an der Wand, die Farbe beginnt sich vom Putz abzuheben, der Putz fällt im Sockelbereich ab und (oder) Salzausblühungen sind erkennbar. Der Effekt ist bekannt und kann vereinfacht so beschrieben werden: Die Mauern saugen sich von außen oder von unten wie ein Schwamm voll Wasser.

Neben der optischen Beeinträchtigung entstehen noch gravierendere, meist nicht sichtbare Schäden. Durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt erhöht das Mauerwerk seine Wärmeleitfähigkeit, was gleichbedeutend mit einer schlechten Wärmedämmung ist. Außerdem kommt es durch die Feuchtigkeitsaufnahme und die Verdunstung an der Oberfläche zu einer starken Abkühlung der Wände. Gleichzeitig werden substanzschädliche Salz vom umgebenden Erdreich in das Mauerwerk transportiert und reichern sich dort an. An der Oberfläche sind die Verdunstungsrückstände als Niederschlag erkennbar.

Die Schimmelpilz- und Stockfleckenbildung an Wandoberflächen ist eine weitere Auswirkung von feuchten Mauerwerken. Es ist eine längst bekannte Tatsache, dass viele der Schimmelpilze zu Allergien und gesundheitlichen Problemen führen. Der Modergeruch und die hohe Luftfeuchtigkeit machen die Räume meist unbewohnbar.

Eine weitere Problematik ergibt sich durch falsches Heizen und Lüften. Dadurch kann es ebenfalls zu einer Durchfeuchtung, insbesondere im Sockelbereich, kommen. Diese Art der Schädigung kann keinesfalls mit einer Mauertrockenlegung mittels horizontaler Abdichtung beseitigt werden. Helfen kann hier die Überprüfung mittels eines Feuchtemessgerätes.

Quelle : Maier

durch Hinweis www.architekt4you.de

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Thema: Sanierungen

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