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Wärmepumpen – eine Investition in die Zukunft

Dienstag, 25. November 2008 | Autor:

Sie planen einen Neubau oder möchten einen Altbau sanieren lassen? Dann sollten Sie sich auch rechtzeitig Gedanken über Ihre Heizungsanlage machen. Denn angesichts steigender Öl- und Gaspreise lohnt sich mittlerweile der Blick über den Tellerrand.

Auch wenn die Preise für fossile Brennstoffe kurzfristig wieder gesunken ist, wird diese Entwicklung doch nicht von langer Dauer sein. Denn die weltweiten Ölvorräte schwinden dank des unstillbaren Ölhungers in Schwellenländern wie China und Indien dahin wie Eis in der Sonne. Von der Illusion, die Öl- und Gaspreise könnten sich langfristig auf niedrigem Niveau einpendeln, kann man sich ohne Zögern verabschieden. Über kurz oder lang werden diese nur noch eine Richtung kennen: nach oben.

Hinzu kommt ein steigendes Umweltbewusstsein, denn fossile Brennstoffe belegen stets die Spitzenpositionen auf der Rangliste der weltweiten Klimakiller. Also ein Grund mehr, über alternative Energien nachzudenken.

Der Abschied von Öl und Gas

Der Gesetzgeber hat ebenfalls die Zeichen der Zeit erkannt und nimmt Hausbesitzer immer mehr in die Pflicht, alternative Heiztechniken umzusetzen. So ist absehbar, dass schon bald Häuser ohne Nutzung regenerativer Energien nahezu unverkäuflich sein werden. Die gute Nachricht: Gleichzeitig steigert eine alternative Heizungsanlage aber auch den Wert des Hauses.

Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen nach Alternativen zu Öl und Gas umsehen: Immer mehr Hausbesitzer suchen nach Möglichkeiten, zu Gunsten unserer Umwelt und des eigenen Geldbeutels auf alternative Energien umzusteigen. Die Nachfrage insbesondere nach Wärmepumpen steigt stetig. Denn die Verbraucher erkennen, wie viel Energiekosten sie durch den Einbau einer Wärmepumpe einsparen können und wie schnell sich eine solche Anlage für sie amortisiert.

Allen Hiobsbotschaften in Sachen Preissteigerung und Energiepreise zum Trotz, haben Hausbesitzer sogar noch einen entscheidenden Vorteil gegenüber denjenigen, die lediglich eine Eigentumswohnung ihr Eigen nennen: Sie können dank des vorhandenen Grundstückes in aller Regel sogar auf die effektivste aller alternativen Heiztechniken zurückgreifen: Eine Sole/Wasser- oder sogar eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe.

Die Wärme liegt zu Ihren Füßen

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe entzieht über Sonden oder Kollektoren dem Erdreich die Wärme und gibt diese an das Heizwasser ab. Dabei arbeitet eine Wärmepumpe nach dem bewährten Prinzip eines Kühlschranks. Während für einen Kühlschrank die kalte Luft genutzt und die warme an den Raum abgegeben wird, funktioniert eine Wärmepumpe genau umgedreht: Die warme Luft wird nutzbar gemacht, die kühle abgegeben.

Viele Hausbesitzer haben sogar die Möglichkeit, auf die noch effektivere Wasser/Wasser-Wärmepumpe zurückzugreifen. Eine Wasser/Wasser-Wärmepumpe entnimmt über einen Saugbrunnen Grundwasser und entzieht diesem die Wärme, die an das Heizsystem abgegeben wird. Über einen sogenannten Schluckbrunnen wird das Grundwasser dann wieder abgeführt.

Heute heizen mit der Technologie von morgen

Experten sind sich einig, dass Wärmepumpen eine der vielversprechendsten Heiz- und Warmwasserlösungen der Zukunft sind. Sie können sich nicht nur hinsichtlich Leistung und Komfort mit anderen Heizsystemen messen, sondern profitieren von einem entscheidenden Vorteil: Sie arbeiten mit einem völlig kostenlosen Energieträger: Der Umweltwärme. Dank eines nur geringen Stromeinsatzes zum Betreiben einer Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe können Hausbesitzer so bis zu 75% Heizkosten einzusparen. Bei durchschnittlichen Heizkosten für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 120 m² in Höhe von 2.500 Euro im Jahr ergibt sich so eine jährliche Ersparnis von bis zu 2.000 Euro.

Darüber hinaus wird die Anschaffung einer Wärmepumpe staatlich mit bis zu 4.515 Euro gefördert. Da lohnt es sich auf jeden Fall, darüber nachzudenken, ob man nicht doch besser den Öl- oder Gaskessel einmottet – für Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern ebenso wie für Mehrfamilienhäuser. Denn auch für Mehrfamilienhäuser können Wärmepumpen zum Einsatz gebracht werden. Hier finden Sie weitere Informationen über alternative Heiztechnik.

Quelle : heizen3.de

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Thema: Energie

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