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Das Prinzip der Wärmepumpe…

Sonntag, 21. Juni 2009 | Autor:

Wärmepumpen entnehmen 2/3 bis 3/4 ihrer abgegebenen Energie aus der Umwelt. Als Umweltenergie ist u.a. Sonnenenergie zu nennen und diese steht kostenlos und unbegrenzt für jedermann vor der Haustür zur Verfügung. Umweltenergie kann nie teurer werden und ist ferner auch krisensicher. Eine Warmwasserwärmepumpe ist speziell für die Brauchwasserbereitung konzipiert und garantiert von daher eine höchste Wirtschaftlichkeit.

Die Alternativen wie Öl und Gas sind kostbar. Diese fossilen Brennstoffe werden eines Tages knapp und teuer werden. Wassererwärmung über eine 1000° C heiße Flamme ist außerdem mit hohen Wärmeverlusten verbunden.

Modultechnik:

Ausgangspunkt ist der Grundriss Ihres Hauses. Gemeinsam mit Ihrem Planer oder unserem Energieberater legen Sie nach Ihren Vorstellungen bis zu sechs voneinander unabhängige Heizkreise (Räume) fest. Jeder dieser Heizkreise erhält ein eigenes Wärmepumpenmodul, welches aus einem wärmeaufnehmenden Teil (Erdkollektor), einem wärmeabgebenden Teil (Fußbodenheizung), dem dazugehörigen Modul und einer eigenen Regelung besteht.

So wird zum Beispiel Ihr Wohnzimmer mit einem eigenen Modul, Küche plus Essraum mit einem eigenen Modul, Ihr Bad mit einem eigenen Modul,… individuell beheizt und geregelt. Ein enormer Vorteil! So kann zum Beispiel Ihr Bad im Sommer völlig getrennt beheizt werden.

Direktverdampfung / Direktkondensation:

Bisherige Situation. Die Energie wurde bei herkömmlichen Wärmepumpensystemen mittels Erdkollektor dem Erdboden entzogen. In diesem Erdkollektor zirkulierte ein eigenes Trägermedium, welches die Energie zur Wärmepumpe transportierte. Dort wurde die Energie mit Hilfe eines Wärmetauschers an den eigentlichen Kältekreislauf der Wärmepumpe zur Verdampfung des Kältemittels abgegeben. Der Kompressor der Wärmepumpe verdichtete das verdampfte Kältemittel und erhöhte damit dessen Temperatur. In einem zweiten Wärmetauscher (Kondensator) wurde die Energie an ein weiteres Trägermedium (Heizwasser) zur Raumheizung übertragen.

Neue Situation. Es gibt Wärmepumpen die sind so konzipiert, dass ihr Modul direkt zum Erdkollektor verbunden ist, die Energie des Erdbodens geht direkt in das im Erdkollektor zirkulierende Arbeitsmittel der Wärmepumpe. Der Kompressor der Wärmepumpe verdichtet das Arbeitsmittel und erhöht dessen Temperatur. Der Kondensator der Wärmepumpe ist als Fußbodenheizung ausgebildet. Die Wärme wird also wiederum direkt an den zu beheizenden Raum abgegeben.

Die Vorteile:

Die Energieübertragung vom Erdboden auf das Arbeitsmittel und vom Arbeitsmittel zur Raumheizung erfolgt direkt. Es fallen beim Modulsystem zwei Wärmetauscher und die zugehörigen Trägermedien weg. Dies verbessert die thermische Leistungsfähigkeit Ihrer Wärmepumpe enorm. Weitere Vorteile im Leistungsverhalten ergeben sich durch die geringeren Temperaturunterschiede zwischen Wärmetauscher und Wärmeabgabe, sowie auch durch das Wegfallen zusätzlicher elektrischer Verbraucher, wie Sole- und Heizungsumwälzpumpen. Jeder Heizkreis hat seine eigene Mini- Wärmepumpe und seinen eigenen Erdkollektor. Das gibt zusätzliche Sicherheit!

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Thema: Energie

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